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Metallgewebe wird für Siebe, Filter und als Stützmaterial bereits seit Jahrhunderten hergestellt. Die Produktion von Metallgeweben hat jedoch in den letzten Jahrzehnten auf den Gebieten Effizienz bei der Herstellung, Qualitätsniveau und Vielfältigkeit der Anwendungsgebiete eine außergewöhnliche Entwicklung durchgemacht. Im Laufe der Jahre wurden Maschinen gebaut, die immer automatischer und schneller arbeiten konnten; die Zahl der verfügbaren Drahtqualitäten wurde immer größer. Auf Grund einer guten Zusammenarbeit zwischen Weberei und Anwendern konnten zahlreiche Spezialitäten entwickelt werden.
Heutzutage gibt es nur noch relativ wenig klassische Metallwebereien, unter anderem wegen der Entwicklung von Geweben aus Kunststoffen; in den meisten Fällen haben sich die traditionellen Metallwebereien zu hochspezialisierten Betrieben entwickelt. Zum Beispiel auf den Gebieten ungebräuchliche Werkstoffe, Architektur, Wasserzeichen, Transportbänder, Polymerfilter, Schmutzfilter, Siebdruck, Drahtgewebe u.s.w. Die Metaalgaasweverij Dinxperlo ist seit mehr als 80 Jahren ein Begriff; sie hat alle Entwicklungen mitgemacht und stellt vor allem Metallgewebe von hoher Qualität her.
Ein wichtiger Bestandteil der Metaalgaasweverij Dinxperlo ist die Abteilung, in der Siebdruckgewebe hergestellt werden. Das Siebdruckgewebe spielt auf dem Gebiet der technisch realisierbaren Qualitätsanforderungen, wie dem Vermeiden von Farbschattierungen, Verschmutzungen, Knicken, Falten, Streifen, Löchern, Webfehlern und Schwankungen der Dicke, eine führende Rolle. Außer dem Weben steht Ihnen in Dinxperlo auch der Spanndienst zur Verfügung; hier können Sie Ihre Siebe in null Komma nichts mit dem besten Siebdruckgewebe bespannen lassen.
Bei Filter-, Stütz-, ästhetischen und anderen Anwendungen kommen Bindungen, wie Tressen- und Mehrkämmbindungen vor. Bei Siebdruckgewebe bieten diese jedoch keine Vorteile und kommen deshalb nicht zur Anwendung. In den meisten Fällen handelt es sich bei Siebdruckgeweben deshalb um die Leinenbindung. Für Siebdruckgewebe wird für bestimmte Verwendungszwecke kalandertes Material gefordert. Das ist ein Gewebe, das gewalzt worden ist und dadurch beim gleichen Drahtdurchmesser und der gleichen Maschenweite eine geringere Dicke und damit ein geringeres Tintenvolumen erhalten hat.
Das Metallgewebe wird grundsätzlich durch den Drahtdurchmesser d1 und die Öffnung s1 gekennzeichnet. Außerdem spielt das Material, die Art der Bindung und die Regelmäßigkeit der Bindung eine große Rolle. Bei Drahtgewebe für Siebdruck handelt es sich in allen Fällen um rostfreien Stahl. An die Regelmäßigkeit und die Reproduzierbarkeit der Qualität werden hohe Anforderungen gestellt.
Das theoretische Tintenvolumen eines Gewebetyps wird durch die Dicke des Gewebes abzüglich des Drahtvolumens im selben Teil des Gewebes bestimmt. Hier sehen Sie schematisch dargestellt, was das Volumen Vo des Gewebes ist. Das Verhältnis dieser Volumen ist ein wichtiger Parameter für ein optimales Druckergebnis.
KONTROLLIERTE QUALITÄT
Kleine Unterschiede beim Drahtdurchmesser, der Maschenweite, der Zugfestigkeit und der Dicke des Gewebes können, zusammen mit den verschiedenen Parametern des Siebdruckverfahrens, eine große Rolle in Bezug auf die Qualität und das Ergebnis spielen. Für Sie ist es wichtig zu wissen, dass Sie immer über Drahtgewebe mir der gleichen hohen Qualität verfügen können, das unter hoher Spannung verwendet werden kann, damit ein optimale (schnelle) Rakelbewegung erreicht werden kann.
Zusätzlich zu den gründlichen Kontrollen vor und während der Herstellung werden die Erzeugnisse, um ganz sicher zu gehen, dass das Gewebe den gestellten Anforderungen genügt, mit hochwertigen Geräten nochmals geprüft. Damit können auch minimale Abweichungen noch festgestellt werden; mit Hilfe von statistischem Feedback kann eine gleichmäßig hohe Qualität erreicht werden.
Mit Hilfe dieser Internetseite möchten wir Ihnen einen Eindruck von den Möglichkeiten einer von den Spezialitäten, dem Siebdruckgewebe, vermitteln.
Diese Tabelle bietet Ihnen eine Übersicht über die in Dinxperlo häufig vorkommenden und damit im Prinzip ab Lager lieferbaren Spezifikationen.
