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Im Gegensatz zu normalen offenen Gewebesorten liegen die Schussdrähte bei Tressengewebe fest gegeneinander und es gibt keine Öffnungen, die einfach zu umschreiben sind. Die Kettdrähte sind dicker als die Schussdrähte. Tressengas wird sowohl mit Leinen- (Plain Dutch Weave) als auch in Köperbindung (Twilled Dutch Weave) hergestellt. Für besondere Anwendungen kann Tressengewebe auch „umgekehrt“ gewebt werden; das ist das sogenannte Panzertressengewebe. Auch dieses Panzertressengewebe kann sowohl in Leinen- als auch in Köperbindung hergestellt werden (Reverse Dutch Weave, Plain/Twilled). Dabei liegen die Kettdrähte dicht gegeneinander und sind dünner als die Schussdrähte.
Die Anwendung dieser Webtechnik macht es möglich, mechanisch starke Gewebe mit sehr kleinen Öffnungen herzustellen. Es gibt keine viereckigen Öffnungen, dadurch lässt sich die Maschenweite nur schwer berechnen. Man spricht deshalb bei Tressengewebe von Rückhaltung. Damit wird angegeben, dass ein kugelförmiger Körper, dessen Durchmesser größer ist, als der Rückhaltewert, durch das Gewebe zurückgehalten wird. Tressengewebe werden mit einem Rückhaltewert von etwa 0,40 mm bis zu kleinsten Werten von einigen Mikrometern hergestellt.


Tressengewebe kann aus nahezu allen Eisen- und NE-Metallen sowie Legierungen hergestellt werden; unter anderem aus blankem Eisen, MONEL-Metall, rostfreiem Stahl, Bronze, Kupfer, Messing u.s.w. Die nachstehende Tabelle enthält die Standardspezifikationen für Tressengewebe der Metaalgaasweverij Dinxperlo.